Fast Wochenende

Obwohl es mir früh vorkam, bin ich schon wieder dran. Daher mein Stimmungstief von vorgestern. Heute geht’s viel besser.

Gestern Abend meinte Uschi, wir sollten heute ein Sondermeeting über mein Projekt mit Winfried halten. Ich hatte mich schon gefragt, was ich falsch gemacht hatte und ob ich eins drauf bekommen würde.

Es ging zuerst darum, dass ich anscheinend zu wenig Information darüber gegeben habe, wie ich mit den Fragen meiner Kunden umgegangen bin, die mich seit der Herausgabe meines Programmes wegen Probleme oder Sonderwünsche kontaktiert haben. Das ist schnell zu korrigieren, wenn ich meine Antworten zu den Kunden an ihnen gleichzeitig weiterleite. Einige Sachen kamen mir so trivial vor, dass ich dachte, es wäre eher belästigend, wenn ich ihnen erzähle, dass jemand mal nicht in der Lage war, den von mir auf der Webseite beschriebenen Installationsanweisungen zu folgen. Für einige Betriebssysteme hatte ich sogar eine Schritt-für-Schritt Anweisung geschrieben, die man mit copy/paste einfach nachmachen konnte. Ein Mac-Nutzer hatte mich angeschrieben, weil brew install gt nicht funktionierte…

Eine große Überraschung wartete aber auf mich. Mit meinem Arbeitsvertrag habe ich noch fünfzehn Monate, und eine Verlängerung ist aufgrund des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes unmöglich. Uschi hat mir heute angeboten, meine Stelle bei meinem aktuellen Arbeitgeber aufzugeben und mich auf eine neue Drittmittelstelle für drei Jahre bei ihm zu bewerben (nicht in dieser Reihenfolge, ist ja klar). Für solche Stellen gilt das Gesetz nicht. Ich könnte mich weiterhin um das Programm kümmern und würde ein bisschen mehr Verantwortung für unsere Geräte bekommen. Es ist ein tolles Angebot. Ich muss aber noch die Beschreibung des neuen Projektes lesen (und ich weiß nicht, ob mein aktueller Arbeitgeber damit einverstanden wäre, in der Weiterentwicklung meines Programmes nicht mehr involviert zu sein). Es bedeutet auf jeden Fall, dass ich gut genug gearbeitet habe, dass Uschi meint, mich länger in seiner Gruppe behalten zu wollen.

Es ist eine gute Nachricht, weil ich dadurch weiß, ich werde länger in Berlin bleiben können. Martin hat sich darüber gefreut. Natürlich ist es für mich nichts Definitives; solange ich keinen neuen Arbeitsvertrag unterschrieben habe, will ich es in meinem Umfeld nicht weiter erzählen.

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