Wochenrückblick

Über Montag ist nichts hinzuzufügen. Das Erlebnis des Tages war das Blitzeis. Für mich auf jeden Fall. Es ist mehr als fünfzehn Jahre her, aber ich erinnere mich immer noch daran, wie ich eines Wintermorgens auf dem Weg zur Uni in Nizza an einer Tankstelle vorbei gegangen war und eine Eispfütze entdeckt hatte. Es hatte damals unter meinen Kommilitonen für Gesprächsstoff gesorgt.

Am Dienstag bin ich doch nicht mit dem Taxi gefahren. Der Bürgersteig wurde bestreut. Ich habe mir trotzdem Spikes gekauft. Sie sind seitdem in meinem Rucksack. Ich habe sie nach dem Sport auf dem Weg nach Hause ausprobiert und es ging super, aber es könnte daran liegen, dass es an dem Tag frisch geschneit hatte und nicht mehr glatt war.

Am Mittwoch fing die Arbeit wieder früh an. Ich habe mich auf den Feierabend gefreut. Ich war mit Martin verabredet, um mit ihm und Patrick, einem mir noch unbekannten Freund von Martin, ins Kino zu gehen. Die Aufregung war groß. Ich war neugierig, und gleichzeitig sehr froh, dass Martin mich als seine Freundin vorstellen wollte. Patrick hat mir einen sehr netten Eindruck hintergelassen. Der Film hat drei Stunden gedauert. Ich bin nach dem Kino natürlich nicht zurück nach Hause gefahren. Wir waren kurz nach eins im Bett, und das Einschlafen hat sich noch verzögert.

Ich hatte am Donnerstag einen Termin und musste früh zur Arbeit. Martin war noch krank geschrieben, aber er ist trotzdem aufgestanden und hat mich zur Haltestelle begleitet. Der Rest des Tages verlief sehr frustrierend. Meine Gäste waren gekommen, um ihre Daten mit meinem Programm auszuwerten. Gestern sind plötzlich neue Fehlermeldungen aufgetaucht, bei denen ich mich gefragt habe, warum sie nicht früher aufgetreten sind. Mein Vorgänger war mit dem Lesen von Dateien zu unvorsichtig gewesen. Es hat gedauert, bis ich alle Probleme verstehen und beseitigen konnte. Um am Ende festzustellen, dass die Daten Schrott sind und die Messung unter anderen Bedingungen wiederholt werden sollte. Dazu kam, dass ich um 12:00 einen Termin für eine Routine-Kontrolle bei der Frauenärztin hatte, und eine ganze wertvolle Stunde im Wartezimmer verbringen musste, weil sie Verspätung hatte. Beim nächsten Mal versuche ich, gleich um 09:00 einen Termin zu bekommen.

Heute bin ich später zur Arbeit angekommen. Ich musste mich von der vorherigen Nacht erholen und hatte sowieso am Mittwoch zehn Stunden gearbeitet. Es gab eine unangekündigte Besprechung mit Uschi und Winfried über mein Projekt, in der wir die nächsten Schritte diskutiert haben. Kurz nach sechs bin ich zum Sport gegangen, um halb zehn war ich zu Hause. Ich habe weiter aufgeräumt, da mein Bruder übermorgen ankommt. Ein paar Hocker wollte ich noch zusammen bauen. Die schlechtesten Teile, die ich je bei IKEA gekauft habe. Die empfehle ich nicht weiter. Ich habe mir die Hände ganz wund gemacht. Martin hat mich angerufen. Blöderweise wurden wir zwei mal wegen Verbindungsfehler unterbrochen. Morgen Abend sehen wir uns wieder. Ich habe vorher noch viel zu tun zu Hause.


Dieser Beitrag ist ursprünglich auf Meckereien & Co. erschienen.

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