Wieder eine Woche vorbei

Ich bin in meinem Projekt voran gekommen. Zu langsam für mein Gefühl.

Montag: Weitere erfolglose Versuche, Qwt5 auf openSUSE 13.1 zu installieren. Die wöchentliche zweistündige Besprechung nimmt schon ein Viertel der theoretischen Arbeitszeit weg. Dazu kam, dass ich das Protokoll schreiben musste, was ich direkt danach erledigt habe. Feierabend habe ich früh gemacht, um meine Überstunden zu begrenzen.

Dienstag: Ich habe mich über matplotlib informiert, habe aber nicht versucht, es zu implementieren. Für Mittwoch musste eine Präsentation vorbereitet werden. Gerne hätte ich mich an dem Abend mit Martin getroffen, aber ich wusste, dass ich zu Hause noch lange arbeiten würde. Auch im Bett, bis etwa 01:00. Umsonst, es zählt als Arbeitszeit nicht. Uschi will davon nichts wissen, wenn man nicht vor Ort am Büro arbeitet. Nicht nachweisbar und unfair den anderen gegenüber, die sich einchecken müssen, so lautet seine Argumentation. Da ich in seiner Gruppe für einen anderen Arbeitgeber arbeite, bei dem keine Kontrolle der Arbeitszeit erfolgt, habe ich sowieso nichts zu sagen. Meine Stunden rechne ich nur, damit Uschi sehen kann, wann ich da bin. Er meinte, ich müsste das nicht tun, gleichzeitig beschwert er sich, wenn ich ihm nichts zeige.

Mittwoch: Präsentation optimiert. Uschi hatte mich darum gebeten, davor an einer anderen Veranstaltung teilzunehmen, die für mich interessant sein könnte. Es war doch nicht relevant für meine Tätigkeit. Da er selber anwesend war und es mir ausdrücklich empfohlen hatte, musste ich hin. Nach meiner Präsentation war es schon fünf. Ich habe mit Martin Feierabend gemacht und habe bei ihm geschlafen.

Donnerstag: Gestern. Martin war krank geschrieben, weil er eine OP hatte. Reste von einem Motorradunfall letztes Jahr. Ich habe ihn dahin begleitet, bevor ich zur Arbeit gefahren bin. Es war geplant, dass sein Vater ihn abholt, wenn er aus der Narkose wieder erwacht. Er hat bei ihm die folgende Nacht verbracht. Muss ich erklären, dass ich nicht hundertprozentig konzentriert war? Immerhin habe ich meine Tests auf Ubuntu endgültig abgeschlossen. Ich muss noch nachdenken, bevor ich mit openSUSE weiter arbeite.

Freitag: Mein IT-Kollege hat heute mit Uschi geredet. Ich habe ihn selber nicht gesehen, aber er meinte, er wird sehr ungeduldig. Scheiße. Ich weiß, wie Uschi explodieren kann, ich habe es bei den anderen Kollegen schon erlebt. Am Montag haben wir wieder unsere Gruppenbesprechung. Ich fürchte, was ich zu berichten habe wird nicht reichen. Ich wollte mit Scientific Linux weitere Versuche machen. Wie wär’s, Qt5 statt Qt4 zu benutzen? Kann ich leicht wechseln? Ein Versuch ist es wert, da es noch kein Qt4.8.6 für Maverick gibt, aber dafür Qt5.2.0. Was mich bis jetzt davon abgehalten hatte, war, dass mein IT-Kollege es ursprünglich für keine gute Idee hielt. Nun, irgendwie muss ich die Partition mit Scientific Linux aufs Versehen überschrieben haben. Erneut installiert. Grub ist aus einem mir unbekannten Grund verschwunden, aber der Größe der verfügbaren Platte nach zu beurteilen, habe ich nicht die anderen Partitionen überschrieben. Das hätte mir noch gefehlt. Updates. Das hat alles so ewig gedauert. Kurz nach acht habe ich mein Zimmer verlassen. Zehn Stunden gearbeitet. Ich habe kurz mit Martin telefoniert. Er wollte sich nach einem Folgetermin beim Arzt melden und hatte es nicht getan, ich hatte mir schon Sorgen gemacht. Morgen gehe ich zu ihm. Nach dem Sport. Den Stress will ich nicht mitnehmen.

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