Erster Arbeitstag des Jahres überstanden

Das war anstrengend. Wieder früh aufgestanden. Es hat eine Viertelstunde gedauert, bis meine Katze mich aus dem Bett geholt hat. Ich bin mit dem Fahrrad zur Arbeit gefahren (von der Glätte unwissend, sonst hätte ich die Straßenbahn benutzt). Um festzustellen, dass die Kaffeemaschine unserer Arbeitsgruppe nicht mehr funktionierte. Argh.

Ich habe mich weiter um mein Programm gekümmert. Den ganzen Vormittag habe ich alleine in meinem Büro gesessen, da mein IT-Kollege noch im Urlaub ist. Gegen 10:30 hat mich Martin angerufen, weil die Kaffeemaschine repariert wurde. Süß, dass er an mich gedacht hat. Ich bin direkt herunter zu meinen Kollegen gegangen. Ich habe mich mit ihm wie üblich verhalten. Schließlich sind wir (noch) kein Paar.

Nach dem Kaffee ist ein Elektriker unangekündigt zu meinem Zimmer gekommen, um die Stromversorgung der Rechner zu prüfen. Sie mussten alle heruntergefahren werden. Da ich dabei war, ein neues Betriebssystem zu installieren, habe ich ihm vorgeschlagen, während der Mittagspause zurück zu kommen. Die Installation habe ich pünktlich abgeschlossen. Martin angerufen, um essen zu gehen. Die anderen waren schon zur Mensa unterwegs. Ich war froh, dass er auf mich gewartet hat und dass wir zu zweit allein waren.

Den Nachmittag habe ich bei meinen Kollegen verbracht, nachdem unsere zweistündige Besprechung vorbei war. Ich wollte nicht alleine oben bleiben, und die Gelegenheit nutze ich gerne aus, um mit Martin zu sein. Es war doch zu viel für mich, da ich mir Kopfschmerze davon geholt habe. Mieke ist ständig am reden. Es ist ganz nett, aber nicht auf Dauer. So kann man nicht arbeiten. Wasser trinken hat bei der Migräne nicht geholfen.

Ich habe die Arbeit mit Martin verlassen. Die anderen waren schon weg. Wir sind zur Haltestelle gegangen. Mit dem Regen wollte ich nicht Fahrrad fahren. Er wollte einen Bus nehmen, und hat sich doch umentschieden und für zwei Stationen die gleiche Straßenbahn wie ich benutzt. Beim Aussteigen hat er mich auf die Wange geküsst. Ich hätte ihm gerne vorgeschlagen, etwas zu unternehmen, aber er war schon mit einem Freund verabredet. Außerdem hatte ich Kopfschmerze und wollte noch zu Hause etwas für meinen Bücherregal basteln. Das habe ich nicht fertig gekriegt. Mei hat angerufen. Wir haben das Wochenende ausführlich diskutiert. Sie hat mir ein paar Vorschläge gegeben. Die Migräne ist geblieben. Ich liege jetzt im Bett.


Dieser Beitrag ist ursprünglich auf Meckereien & Co. erschienen.

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