Aus dem Airporthotel

Da ich die Schlüssel meiner Wohnung erst im Laufe der Woche bekomme, hatte ich mir gestern einen Hotelzimmer gebucht. Das Übernachten bei der Arbeit ist zwar kostenlos, aber so toll kann man auf einer Luftmatratze mit Rückenschmerzen nicht schlafen, vor allem, wenn die Wache die ganze Nacht alle Türe prüft.

Mein Chef hatte mir dieses Hotel[1] empfohlen, unser Forschungszentrum sollte dort einen Vertrag für kostengünstigere Übernachtungen haben und der Frühstück wäre inklusiv. Ich bin gerade deswegen hin gegangen. Gut, dass ich nur für eine Nacht gebucht habe. Ich muss meinem Chef Bescheid sagen, dass die Konditionen für uns sich geändert haben. Frühstück ist nicht mehr dabei. Ich werde beim Kaufland[2] frühstücken gehen. WLAN ist vorhanden, günstiger als bei Dorint, auf der anderen Seite der Straße, wo ich für den Vorstellungsgespräch übernachtet hatte, weil sie einem einfach eine 24h Karte für t-online HotSpot in die Hände drücken. Die Signalstärke ist sehr niedrig, es dauert ewig, um eine Seite aufzurufen, und manchmal wird die Verbindung unterbrochen. Wenn ich heute noch keinen Zugang zu meiner Wohnung bekomme, gehe ich also direkt gegenüber. Die hatten beim letzten Mal immerhin ein tolles Frühstücksangebot. Teuer sind sie auch, aber ich werde den Stress mit der Zimmertür nicht mehr haben. Mann, ich war gestern so frustriert, als ich da mit Rucksack vor der Tür stand und vergeblich versuchte, mit der Karte die Tür zu öffnen! Ich habe es irgendwann aufgegeben und die junge Dame darum gebetet, mir zu helfen. Sie hat auch mehrmals versucht, bevor sie es geschafft hat. Wer auch immer dieses System entworfen hat, gehört gefeuert. Direkt an der Straßenbahn gibt es ein viel günstigeres Hotel[1], mit kostenlosem WLAN, und die junge Dame am Empfang war viel sympathischer. Aber es ist schon laut und die Zimmer sind winzig.

Eine gute Nachricht gibt es sonst: Mein Vater wurde aus dem Krankenhaus entlastet und ist gestern Abend mit Flugzeug und Krankenwagen nach Hause gebracht worden. Sein Wohnwagen kommt nach. Seine Freundin war mit dem Zug gefahren und ist schon einige Stunden vor ihm angekommen. Ich hoffe, sie hat die Wohnung geputzt und alle Flaschen und Zigaretten entsorgt.

[1] Unbezahlte Werbung, da Verlinkung.
[2] Unbezahlte Werbung, da Namensnennung.


Dieser Beitrag ist ursprünglich auf Meckereien & Co. erschienen.

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