Traum am frühen Sonntagmorgen

Ich bin kurz vor 06:00 aufgewacht. Da meinte meine Katze, ich müsste aufstehen und sie füttern, es war mir aber zu früh. Sie hat sich nach einiger Zeit im Bett neben mir quer gelegt, hat geschnurrt und ist eingeschlafen. Irgendwann hat sie im Schlaf ihren Unterkörper umgedreht, mit dem Bauch nach oben und eine hintere Pfote auf meiner Hüfte. Total süß 😀

Ich war in unserem früheren Familienhaus, meine Mami war in einem Nachbarzimmer. Ich lag im Bett, rechts von mir war keine Wand sondern eine Öffnung zu einem helleren Raum. An der Wand gegenüber von mir hing etwas komisches… Zwei Spinnen? Ich kreischte. Meine Mami fragte, was los war, und meinte dann, sie würde bald kommen, um die Spinnen zu entfernen. Beim genaueren Betrachten sahen sie eher wie zwei Kalamare aus, eine lag auf der anderen, wie beim Fortpflanzen (wobei ich eigentlich gar nicht weiß, wie Kalamare das anstellen). Als meine Mami kam war nichts mehr auf der Wand zu sehen. Die Öffnung rechts von mir war verschwunden, es war eine normale Wand. Sie fragte, wo die Spinnen waren, und ich sagte, es war bloss ein Traum gewesen. Ich war es mir sicher, weil der Raum im Traum nicht sein normales Aussehen hatte[1]. Meine Mami sagte, sie fände es gruselig, wenn Orte im Traum deformiert werden.

Ich war im Bahnhof mit meiner chinesischen Freundin Mei. Wir haben etwas zum essen dort gekauft und auf die Hand mitgenommen. Ich hatte einen Kartoffelauflauf mit ganz viel Käse drauf. Wir haben beim Gehen ein wenig gegessen, bis Mei einen Laden gesehen hat, wo man dieses Spiel wie auf dem Bend spielen kann, mit einer Kugel, die man auf einer steilen Bahn zu einem Loch werfen muss, um Kamele wie bei einem Rennen vorwärts zu bringen. Das wollte sie unbedingt spielen und hatte schon bei dem Mann an der Kasse bezahlt, bevor ich den Laden überhaupt merken konnte. Ich habe dann dem Mann gesagt, ich möchte das gleiche wie Mei kaufen, um mit zu spielen.

Hier habe ich ein Bild gefunden, falls ihr nicht wisst, was ich meine:

Das Spiel war komisch. Es gab keine Kamele, ich habe mich gefragt, was der Sinn des Spieles sein sollte. Die Löcher waren ganz anders als sonst, statt drei Reihen gab es oben rechts und links zwei kleine Löcher auf Hügelchen. Man bekam nicht eine Kugel, sondern ganz viele Perlen, die alle in die Löcher gebracht werden mussten. Ich habe versucht, sie zu werfen, aber sie rollten nicht so gut, sie waren zu leicht. Irgendwann habe ich es wie der Mann neben mir nachgemacht und zwei Hände voll mit Perlen auf den Hügelchen verteilt. Ich kam mir vor, als ob ich Brüste massieren würde. Das Spiel fand ich albern. Ab und zu habe ich bei meinem Nachbar einen Stück von seinem Kartoffelauflauf geklaut und gegessen, als er nicht aufpasste, obwohl ich noch meinen vollen Teller neben mir hatte.

[1] Hier sei erwähnt, dass in unserem früheren Haus dieser Raum auch gar nicht existierte.


Dieser Beitrag ist ursprünglich auf Meckereien & Co. erschienen.