Spinnen 1, Shaarazad 0

Es hat mir gereicht.

Nachdem ich heute Abend in einem italienischen Restaurant gegessen hatte, bin ich gegen 21:00 mit dem Fahrrad zu meiner temporären Wohnung gefahren. Da ein zweites Licht im Flur diese Woche auch ausgegangen ist, hatte ich meine kleine Taschenlampe dabei, die ich mir gestern besorgt hatte. Und als ich zum Schlafzimmer ging, sah ich die große Spinne, die seit einigen Tagen hinter dem Schrank war, unter meinem Bett verschwinden.

Mein Rucksack lag auf dem zweiten Bett. Ich habe den Schrank geleert und meine Sachen drin gepackt. Es hat gerade gepasst. Den Rest aus der Wohnung habe ich in den Fahrradkorb getan. Ich habe noch kurz geduscht, mich wieder angezogen, das Licht auf meinem Helm angeschaltet, den Helm angezogen, den Rucksack auf dem Rücken genommen, und die Wohnung endgültig verlassen. Es war eine harte Fahrt auf dem Fahrrad, mit dem schweren Rucksack, aber ich bin heil zur Arbeit angekommen. Da wir dort vierundzwanzig Stunden Nutzerbetrieb haben, ist es nichts ungewöhnliches, wenn Leute so spät abends ankommen. Ich kann im Büro schlafen. Eine Dusche haben wir auch. Ab heute bleibe ich hier. Wenn ich meinen Rucksack in meinem Schrank tagsüber lasse, wird keiner merken, dass ich hier übernachte.

Die Frau aus dem internationalen Begegnungszentrum hat mir heute noch versichert, dass meine Wohnung am Tag vor meiner Anreise gründlich gereinigt wurde und die Spinnennetze entfernt wurden. Ich habe da meine Zweifeln. Ich hoffe sehr, dass es mit der Wohnung neben der S-Bahn klappt. Ich habe bei der Immobilienfirma heute angerufen. Die Frau sagte, meine Bewerbung würde ihr sehr gut gefallen, aber es gäbe einen anderen Kandidaten, und ich werde erst am Ende der Woche Bescheid wissen.


Dieser Beitrag ist ursprünglich auf Meckereien & Co. erschienen.

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