Kleiner Erfolg

Ich meine hiermit den online Kurs vom openHPI über Datenmanagement mit SQL. Heute Abend war die Frist für die Abgabe der letzten Hausarbeit, und bis nächster Woche kann man die Klausur bearbeiten. Es gab 6 Hausarbeiten, eine pro Woche, die insgesamt zur Hälfte der Punkte für den Zertifikat beitragen. Die Klausur macht mit 220 Punkten die zweite Hälfte. Zusätzlich gab es für 40 extra Punkte eine Bonus-Aufgabe, die nicht pflichtig war, wo man mit einer Beispieldatenbank SQL Anfragen probieren konnte. Und ich habe gerade die Ergebnisse für die letzte Hausarbeit und für die Bonusaufgabe bekommen: Im Grunde könnte ich es mir sparen, die Klausur zu schreiben, denn ich schon über die Hälfte der Punkte gesammelt habe! Natürlich werde ich die Klausur schreiben. Ich hätte sonst den Eindruck, nicht mein Bestes gegeben zu haben. Aber dieser kleine Erfolg zwischen den ganzen Absagen bei Bewerbungen freut mich sehr, auch wenn es vom Niveau gerade einer Einführungsveranstaltung im Bachelor entspricht.


Dieser Beitrag ist ursprünglich auf Meckereien & Co. erschienen.

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Heute Nacht

Ich habe wieder schlecht geschlafen. Ich bin kurz vor 04:30 aufgewacht und konnte danach nicht mehr einschlafen. Woran könnte es liegen? Ich habe gestern die seltenen Sonnenstrahlen ausgenutzt und bin zu den Thermen gegangen. Blauer Himmel, keine Wolken bis 14:00, ich habe mich nach dem Mittagessen auf der Sonnenterrasse hingelegt und einen leichten Sonnenbrand bekommen. Der Sonnenbrand schmerzt aber nicht. Vielleicht habe ich mich so viel entspannt, dass ich kein großer Schlafbedarf hatte. Oder ist es, weil ich abends großen Hunger hatte und mehr als sonst gegessen habe? Ich bin um 04:30 also aufgestanden und habe ein Glas Wasser getrunken. Zurück ins Bett, konnte ich mich nur noch umdrehen, es war mir unbequem geworden, die Daunendecke wollte nicht richtig liegen, ich habe Rücken- und Bauchlage probiert, der Kopfkissen hat mich auf einmal genervt, ich habe ihn weggeschoben, und wenn ich mal richtig liegen konnte, wurde es mir zu warm…

Meine kleine Süße hat dann ihre Lage bei meinen Füßen verlassen, sich neben meinem Kopf hingelegt und angefangen, mir mit ihrer rauen Zunge die Wange zu lecken. Ich denke, um mich zu beruhigen. Ich lag gerade wieder auf Rückenlage mit beiden Armen über den Kopf, da hat sie sich bequem auf meinem linken Arm hingelegt, ich habe ihre Krallen beim Schnurren gut spüren können, und sie hat geschlafen. Toll, total süß, aber ich konnte mich nicht mehr bewegen. Langsam wurde es hell im Schlafzimmer.

Ich saß vor meinem Rechner und schaute gerade eine Seite auf Internet. Als ich die Titel gelesen habe, haben sie keinen Sinn ergeben. Sie waren voll mit getauschten Buchstaben und Tippfehlern. Und wenn ich die Seite aktualisiert habe, waren die Titel anders, aber immer noch fehlerhaft. Und da habe ich es erkannt: Es war gar nicht real, ich war am Träumen! Ich habe dann laut gesagt: „Es ist ein Traum“. Auf Deutsch. Das Sprechen war mühsam, meine Lungen haben dabei Druck überwinden müssen. Dann habe ich es auf Französisch wiederholt: „C’est un rêve“. Ich habe es jedem erzählt, dem ich im Traum begegnet bin. Gleichzeitig hat es mich erleichtert, denn es bedeutete, dass ich es doch endlich geschafft hatte, wieder einzuschlafen.

Wie der Traum weiter ging, habe ich leider vergessen. Ich habe auch nicht in dem Moment daran gedacht, die Chance des luziden Traumes zu nutzen. Ich bin um 10:30 aufgewacht.


Dieser Beitrag ist ursprünglich auf Meckereien & Co. erschienen.