Spaß mit MySQL

Oder auch nicht. Nach vielen Syntaxfehlern habe ich verzweifelt eine Standardanfrage probiert, die vorher geklappt hatte:

mysql> SELECT count(*) FROM actor;
ERROR 1064 (42000): You have an error in your SQL
syntax; check the manual that corresponds to your MySQL
server version for the right syntax to use near '*)
FROM actor' at line 1
mysql> SELECT count(*) FROM (SELECT * FROM actor) as
actor;
+----------+
| count(*) |
+----------+
|     6310 |
+----------+
1 row in set (0.03 sec)

mysql> SELECT count(*) FROM actor;
ERROR 1064 (42000): You have an error in your SQL
syntax; check the manual that corresponds to your MySQL
server version for the right syntax to use near '*)
FROM actor' at line 1
mysql> quit
Bye

User @ HOME-PC d:\xampp
# mysql -u root
Welcome to the MySQL monitor. Commands end with ; or \g.
Your MySQL connection id is 50
Server version: 5.5.27 MySQL Community Server (GPL)

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All rights reserved.

Oracle is a registered trademark of Oracle Corporation
and/or its affiliates. Other names may be trademarks
of their respective owners.

Type 'help;' or '\h' for help. Type '\c' to clear the
current input statement.

mysql> use movie;
Database changed
mysql> SELECT count(*) FROM actor;
+----------+
| count(*) |
+----------+
|     6310 |
+----------+
1 row in set (0.01 sec)

mysql>

Häh??


Dieser Beitrag ist ursprünglich auf Meckereien & Co. erschienen.

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Heute Morgen

Ich bin zu meinem Termin beim Arbeitsamt gegangen. Besser gesagt, mit dem Bus gefahren. Vorne war ein Sitzplatz frei, den ich beansprucht habe. Es war ziemlich warm im Bus, bei mir in der Wohnung friere ich zurzeit. Drei Haltestellen und eine Bauarbeit später, hat es einen Fahrerwechsel gegeben. Ein gut aussehender und sehr netter junger Fahrer hat unseren Bus übernommen. Blöderweise war ich trotz zwei Kaffees genau in dem Moment nur noch am Gähnen, was er ziemlich lustig fand. Ich sollte häufiger um die Uhrzeit mit dieser Linie fahren, es war eine gute Abwechslung von unseren sonst Muffelfahrern.

Nach dem Bus brauchte ich nur fünf Minuten bis zur Arbeitsagentur. Ich war ein bisschen früh da und habe im Flur vor der Tür gewartet. Es war sehr warm dort, sie heizen bestimmt noch, ich musste meine Jacke aus Wolle ausziehen (ich habe sie gerade zu Hause wieder angezogen, Mitte Mai heize ich definitiv nicht mehr, verflucht noch mal). Um 09:00 habe ich an der Tür geklopft und habe meinen Bearbeiter zum ersten Mal gesehen. Ich hatte sonst nur Email-Kontakt oder Telefongespräche mit ihm gehabt. Er sah gar nicht aus, wie ich ihn mir vorgestellt hatte. Er ist bestimmt über 50, mit schon grauem kurzem Bart, pummelig, und sehr nett. Ich muss hier schon Glück haben, wenn man hört, wie es in anderen Jobcenters ist, bisher fand ich meine Bearbeiter bei persönlichen Gesprächen immer sehr freundlich und hilfreich. Er hat angefangen, mir über die Firmen zu erzählen, die die Weiterbildung Qualitätsmanagement anbieten. Er hat mir die Flyers der Firmen gedruckt, und alle bieten sogar zusätzlich zur QM-TÜV-Zertifizierung das Six Sigma Green Belt an. Da ich es in vielen Stellenausschreibungen gefragt gesehen habe, bin ich von der Weiterbildung begeistert. Mein Berater hat dann gesagt, dass ich weiterhin das volle Arbeitslosengeld bekommen würde. Ich hatte es nicht erwartet, aber es stimmt. Es ändert sich etwas, aber gar nicht, wie ich dachte, da ich sogar durch die Weiterbildung einen Monat mehr an Arbeitslosengeld bekomme. Ich habe gestaunt. Mir bleibt jetzt nur noch die Unterlagen genau zu lesen, und Terminen bei beiden Firmen in der Stadt zu vereinbaren, um mehr über die Weiterbildung zu erfahren, bevor ich entscheide, zu welcher ich gehe. Und die Weiterbildung ist zwar Vollzeit geplant, aber ich hatte im Kopf „meine“ Vollzeit an der Uni, und sie entspricht gar nicht der normalen Vollzeit, da der Tagesablauf nur bis 16:30 geplant ist, es bleibt also noch viel Zeit abends übrig.

Nach dem Termin wollte ich zu Fuß nach Hause gehen, und unterwegs Lebensmittel einkaufen. Ganz untypisch für mich, mitten in der Woche. In meinem üblichen Supermarkt am Theater war eine Frau an der Kasse, die ich sonst nur selten sehe, eine andere Französin, wie ich. Es ist blöd, dass wir nur an der Kasse ab und zu plaudern. Ich habe viel Obst und Gemüse gekauft, und zum ersten Mal im Jahr sogar Aprikose. Die sind klein, rötlich orange und kommen aus Spanien. Und sie schmecken super, obwohl für mich die Aprikosenzeit erst Juni-Juli ist (wir hatten früher im Garten bei meinen Eltern einen Aprikosenbaum). Ich habe viel mehr gekauft als ich wollte, da mir einfiel, dass ich noch Milch brauchte, und Gnocchi waren im Angebot – da ich noch Kapern von meiner letzten Caponata übrig hatte, konnte ich mittags Gnocchi mit einfacher scharfer Tomaten-Kapern-Sauce machen, lecker.

Mit meinen Schuhen war es übrigens doch nicht so toll, nach Hause zu gehen, ich habe hinter beiden Knöcheln jetzt dicke Blasen, die rechts ist beim Gehen auch geplatzt. Es sind flache schwarze Mokassins, ich hatte sie seit dem Anfang vom Winter nicht mehr getragen. Und mein Ischias hat mir wieder weh getan. Das tut er seit letzter Woche, deshalb bin ich noch nicht zurück zum Fitness-Studio gegangen. Na ja, ich war wieder dort Sonntagnachmittag, habe eine Stunde Cross-Training gemacht, über 500kcal gebrannt, und habe Schmerze. So ein Mist.


Dieser Beitrag ist ursprünglich auf Meckereien & Co. erschienen.

Versäumter Termin beim Arbeitsamt

Es war eine unruhige Nacht. Ich bin zuerst gegen 02:30 aufgewacht.

Ich war in unserem früheren Familienhaus. Da ich nicht schlafen konnte, habe ich den Rechner hochgefahren und das Licht im Flur eingeschaltet. Mein Bruder ist zu mir ins Zimmer gekommen. Er sagte, ich sollte den Rechner nicht anmachen, da ich sonst nicht mehr schlafen würde. Er hat sich in seinem Bett auf dem Bauch hingelegt und sagte, seine Mückenstiche würden ihn wahnsinnig machen. Es gab zwei kleine rote Stiche auf seinem Rücken. Ich habe den Rechner ausgemacht und bin selber zurück ins Bett gegangen.

Beim zweiten Aufwachen war ich in meiner aktuellen Wohnung[1]. Meine Mutter war auch da, sie hatte über Nacht bei mir im Wohnzimmer geschlafen. Es war noch früh morgens. Ich habe den Rechner hochgefahren, es war gerade 07:00. Mein Handy zeigte aber 02:00. Ich habe Kaffee gemacht und wollte mich vorbereiten, da ich heute um 09:00 einen Termin mit meinem Berater im Jobcenter für meine Weiterbildung habe[2]. Meine Mami hat angefangen zu bügeln. Sie hatte mehrere Kleidungsstücke zu sich genommen, wie meine schwarze Hose und meine rosafarbene Bluse. Die beide wollte ich heute anziehen. Ich bin zurück zur Küche gegangen. Schreck. Die Wanduhr zeigt 08:50. Ich brauche aber mindestens 20mn, um mit dem Bus zum Termin zu fahren. Und ich bin noch nicht angezogen. Zurück ins Schlafzimmer, schaue ich auf dem Bildschirm meines Rechners: Es ist 07:30. Mein Handy zeigt immer noch 02:00. Welche Uhr stimmt? Meine Mami sagt, es ist wirklich fast 09:00. Ich versuche, meinen Berater vom Handy aus anzurufen, während meine Mami in Hektik meine Kleider noch bügelt. Ich bekomme nur einen Tonband mit Musik und einer weiblichen Stimme, die mich um Geduld bittet und ärgere mich total darüber, dass es so lange dauert, weil es diese schweineteure Nummer ist, mit 42cts/mn auf dem Handy[3]. Gleichzeitig versuche ich, mich anzuziehen, was mit dem Handy in der Hand am Ohr geklebt nicht richtig klappen will. Das Tonband hört auf, ich höre etwas auf der anderen Seite der Leitung, aber keiner hört mich. Ich höre, wie mein Berater sich in seinem Zimmer bewegt und mit anderen Kollegen redet. Ich schreie ins Handy: „Hallo, hallo, ist jemand da? Hört mich jemand?“ Ich bitte meine Mami, ins Telefon zu pfeifen[4]. Mein linkes Ohr wird dadurch fast schmerzhaft, aber keiner am Arbeitsamt reagiert. Ich lege auf. Es ist jetzt schon 09:05. Jetzt wird er bestimmt denken, ich versäume den Termin. Ich muss ihm unbedingt sagen, dass ich komme. Meine Mami ist bereit, mich mit dem Auto hin zu fahren (und ich frage mich kurz, wo sie denn in meiner Straße ihr Auto parken konnte). Ich rufe nochmal an. Wieder Tonband. Nach kurzer Zeit bekomme ich den Anrufbeantworter meines Beraters. Es täte ihm leid, er wäre momentan abwesend, weil er einen Mörser zur Abteilung auf einer niedrigeren Etage ins Chemielabor bringen musste. Ich bin verzweifelt. Ich habe mich inzwischen fertig angezogen. Ich ziehe meine schwarze Stiefelette an. Meine Mami mag sie. Mei oder Yong Jin, die gerade plötzlich im Zimmer aufgetaucht ist, sagt, die Schuhen würden aber komisch mit meiner schwarzen Hose aussehen. Ich schaue noch mal auf meine Füße und muss ihr Recht geben. Egal, jetzt wird die Wohnung verlassen, ich bin spät. Ich bin mit meiner Mami im Treppenhaus und mache meine Tür zu. Eine Frau kommt gerade die Treppe hoch mit einem großen Schlüsselbund. Ich frage mich, was sie da zu suchen hat, da ich alleine auf der Etage unter dem Dach wohne. Aber sie geht gar nicht zu meiner Tür, sondern zu ihrem Fahrrad, das hinter mir gegen die Wand im Treppenhaus angelegt ist.

Ich wache auf, diesmal in Wirklichkeit. Es ist 06:30.

[1] Immerhin 1200km entfernt von dem Bett, in dem ich eingeschlafen war.
[2] Das ist wahr.
[3] An dem Preis kann ich mich sogar im Traum erinnern.
[4] Ich kann’s selber nicht, trotz vieler Versuche als Kind.


Dieser Beitrag ist ursprünglich auf Meckereien & Co. erschienen.