Mittagsschläfchen auf der Couch

Ich will eine Art Traumtagesbuch zwischendurch führen. Ich schaffe es zu selten, mich an meine Träume zu erinnern. Ich habe mich heute gegen 12:30 wieder auf der Couch gelegt und konnte trotz Migräne richtig gut schlafen.

Ich befand mich in einem hohen Gebäude mit riesigen Glasfenstern. Der Tag war sonnig, ich war im obersten Geschoss. Das Gebäude schien sich mitten im Meer zu befinden, ich konnte herum nur die Wellen im Wasser sehen. Ich saß ganz hinten links in einem Seminarraum und war die einzige Teilnehmerin zu einem Workshop zum Thema Sicherheit und Terrorismus. Der Vortraghaltender war ein gut aussehender schwarzer junger Mann.

Während er sprach sah ich und hörte ich viele Hubschrauber am Gebäude vorbei fliegen, mit Leuten die sich an hängenden Leitern hielten. Der letzte Hubschrauber trug ein kleines Schiff. Der Mann sagte mir, wir befänden uns unter terroristischem Angriff und müssten das Gebäude verlassen. Auf dem Boden vor dem Gebäude gab es einige Polizeiwagen.

Der schwarze Mann kam zu mir und sagte, er fände mich seit Beginn des Kurses sehr anziehend. Da er sich gegen mich presste, konnte ich es auch merken. Wir sind Hand in Hand zum nächsten Hotel einige Schritte entfernt gelaufen. […] Im Badezimmer habe ich meine Reflexion im Spiegel gesehen. Ich hatte ein komisches Gefühl im unteren Bauch und habe mich daran erinnert, dass ich die Pille nicht nehme. Das Bild eines kleines Mischlingsmädchen ist mir vor den Augen erschienen, ich fand es sehr süß. Der Mann ist zu mir ins Badezimmer gekommen und meinte, wir sollten wieder anfangen. Als er es mir ins Ohr flüsterte, presste er sich wieder gegen mich und fuhr seine Hand zwischen meine Beine. Als meine Erregung wieder stieg, bin ich aufgewacht.

Die Migräne ist verschwunden, der Hunger ist gekommen, ein gutes Zeichen.


Dieser Beitrag ist ursprünglich auf Meckereien & Co. erschienen.

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Wetterkrank

Gestern war das Wetter noch schön. Es ist zwar wieder kälter geworden, aber die Sonne war da. Heute ist der Himmel schwer bedeckt, Regen gibt’s aber nicht.

Mir geht’s mies, seitdem ich aufgewacht bin. Mein Kopf fühlt sich schwer an, ich habe ein dumpfes Gefühl an der linken Seite. Meine Augen ertragen kein Licht. Die Migräne ist noch nicht richtig ausgebrochen. Die Aspirin-Bräusetablette hat nicht gewirkt und liegt mir auf dem Magen. Übelkeit. Ich habe mich wieder ins Bett gelegt, aber die Kirche neben mir hört heute mit ihren Glocken gar nicht mehr auf. Auf der Couch im Wohnzimmer ist es nicht besser, mit den getunten Autos mit lautem Auspuff oder den gelegentlichen Krankenwagen.

Ich fürchte, so wird’s den ganzen Tag dauern. Und die Nachbarin hat schon wieder ihre Katze ins Treppenhaus raus gelassen.


Dieser Beitrag ist ursprünglich auf Meckereien & Co. erschienen.