Und das war’s

Jetzt bleibt nur noch abzuwarten. Wär schön, wenn es endlich mal klappen würde. Zuerst müssen die anderen Mitbewerber dran sein.

Kaum bin ich angekommen, dass ich schon den Vortrag halten musste, es ging so schnell, dann die Fragen, so viele waren es nicht und sie waren vor allem grundlegender Natur, obwohl ich mich bemüht hatte, möglichst didaktisch für Fachfremde zu bleiben, dann das Gespräch unter sechs Augen, dann die Tour durch die ganzen Labors, und zurück zum Bus… Wenigstens ist die Vergütungsfrage geklärt, und ich wäre damit zufrieden. Viel Grübeln um nichts, es war nur aus der Ausschreibung nicht zu erkennen.

Sollte es klappen, muss ich unbedingt ausziehen. So weit weg ist es nicht, aber mir ging’s nach einer Stunde Bus echt schlecht. Der Fahrer war auch nicht gerade der sanfteste, den ich je erlebt habe. Und der Bus für die Rückfahrt war so voll, dass ich die ganze Zeit stehen musste, meinem Ischias hat es nicht gefallen.

Gerade aus dem Bus ausgestiegen, wollte ich mich zu Hause erholen. Just in dem Moment rief meine Freundin Mei an und wollte in die Stadt ein bisschen shoppen. Gute Idee. Dann leckere Spaghetti con olio, aglio e peperoncini, die beste Art überhaupt, Spaghetti zu vorbereiten. Das Eis danach in der Stadt war vielleicht keine so gute Idee, mein Magen beschwert sich. Ich hatte den ganzen Tag von lauter Aufregung kaum was essen können. Jetzt rächt es sich.


Dieser Beitrag ist ursprünglich auf Meckereien & Co. erschienen.

Werbeanzeigen