Bei meinem Chef

Ich erinnere mich an einen Traum, den ich vor einigen Jahren hatte.

Ich war zu einer Party bei meinem ehemaligen Chef zu Hause eingeladen worden[1]. Als ich ankam, war die Dunkelheit schon hereingebrochen. Es war ein Haus ohne Etage, mit Garten und hohen Bäumen. Die Gäste bildeten kleine Gruppen und unterhielten sich im großen, gut beleuchteten Wohnzimmer mit Gläsern in der Hand. Ein Orchester spielte Musik für die wenigen tanzenden Paaren.

Ich ging direkt zu meinem Chef, um mich für die Einladung zu bedanken. „Ach, schön, dass du da bist!“[2], begrüßte er mich. „Jetzt kann die Party endlich steigen.“ Ich, mit einem plötzlichen Gefühl von Stolz, ohne es mir anmerken lassen zu wollen: „Ach so, wieso denn?“ „Tja, die Party ist ganz gut, aber wir brauchen mehr Spin[3].“ Er führte mich dann zum Garten.

Und so befand ich mich dabei, im Garten in Kreisen auf einem Fahrrad zu fahren, das mit einem langen Hebel zum Haus verbunden war, um das Haus um seine eigene Achse drehen zu lassen…

[1] Spätestens da hätte ich merken sollen, dass ich mich in einem Traum befand. Er ist sonst ganz nett, aber ich habe noch nie einen schlimmeren Einzelgänger kennen gelernt.

[2] Wir duzen uns auch gar nicht.

[3] Ich hatte bei der Arbeit etwas mit Spins in magnetischen Systemen zu tun.

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